Sprachlos

brianjustin11-1Ich hab nicht mal mitbekommen, dass es jetzt einen Fanfiction Emmy gibt – aber seit ich eine Mail bekommen habe, in der mir verkündet wurde, dass meine Geschichte unter die Nominierten gewählt wurde, weiß ich es. Und liebe Leser, ich könnte darüber nicht glücklicher sein. Es gibt sooooooooo viele wundervolle Geschichten, und dass es dann ausgerechnet das Schleifchen in den Reigen der Auserwählten schafft, macht mich immer noch sprachlos.

Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Unterstützung und freue mich wirklich riesig über diese Ehre! Vielen, vielen Dank an alle, die für das Schleifchen gevotet haben! *Knuuuutsch*

Unser liebes Schleifchen ist jetzt also in dem Bereich „Abgeschlossene Fanfictions – Realperson Allgemein“ in der Unterkategorie „Beste Romaze“ nominiert. Es wäre suuuuuuper toll, wenn ihr ganz viel für das Schleifchen voten würdet! Bitte, bitte, bitte gebt der roten Schleife eure Stimme und verleiht ihr somit einen Fanfiction Emmy!

Als kleinen Dank für euren Einsatz habe ich hier einen Ausschnitt aus dem 8. Kapitel von „Sex mit dem Ex“, der Fortsetzung von der roten Schleife. Viel Spaß dabei und noch mal vielen Dank! :-)

* * * *

„Boah, jetzt komm da raus! Ich sehe dich, also gib dir gar keine Mühe! Verdammt, ich kleb dir gleich eine, wenn du nicht sofort… – Ha! Hab ich dich endlich!“

Tse, Marek ist schon so ’ne Zwetschge! Es gibt mit Sicherheit keinen anderen Menschen auf der Welt, der so einen Affentanz aufführt, um einen dummen Schlüssel aus seiner Umhängetasche zu befördern. Nicht nur, dass er das Teil auf den Boden gepfeffert hat, damit er es besser durchforsten kann, nein, er muss zur Veranschaulichung auch noch lauthals fluchen. So ein Freak, ey. Und Tom steht daneben, mit der vollen Sicht auf das Spektakel, was zur Folge hat, dass es so aussieht als würde er zu Marek gehören. Voll peinlich, ohne Scheiß!

„Guck mich jetzt nicht so blöd an! Hättest mir ja auch mal helfen können.“

Arschloch! Was nimmt der sich eigentlich raus, Tom so anzupflaumen?! Das schreit nach Vergeltung und ja, Toms Rache wird furchtbar sein!

„Bäh bäh bäh, nöl hier nicht so rum, ja? Als ob das meine Aufgabe wäre!“ Däumchen hoch und Küsschen drauf, das hat ordentlich gesessen! Würde Tom es nicht besser wissen er könnte schwören Mareks Augen würden sich mit Tränen füllen. Nun gut, Einbildung ist für bekanntlich ja auch ’ne Bildung.

„Fein, du hast Recht. Dann kümmer’ dich halt um deinen eigenen Kram, wie deinen Freund, zum Beispiel! Der brüllt schon Ewigkeiten nach dir.“ Oy Vey, Marek scheint heute wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein. Er ist nicht sauer, sondern rasend und hält es nach dieser knallharten Erwiderung nicht mal für nötig auf Widersehen zu sagen. Stattdessen schmeißt er sich seine Tasche über die Schulter, schenkt Tom einen letzten tötenden Blick und ist anschließend durch die riesige Gebäudetür verschwunden. Penner.

„Tom! Hey, Tom! TOHOM!“ Ah, da ist ja Toms Liebster. Direkt hinter ihm ist der deutliche Klang seiner Stimme zu vernehmen, stetig lauter werdend und unaufhaltsam näher rückend. Klasse, wenigstens einer, der Tom gerne in seiner Nähe hat.

„Sag mal, bist du taub oder was? Ich hab dich gerufen.“, unerwartet nah steht Bill plötzlich hinter Tom und raunt ihm angenehm warm ins Ohr. So wirklich sinngemäß verstehen tut er seinen schwarzhaarigen Freund zwar nicht, aber das ist ja auch nicht wichtig.

„Was? Äh… ja, tut mir leid. Hab dich nicht gehört.“ Super, echt toll! Noch lahmer hätte Tom daraufhin gar nicht antworten können! Teufel noch eins, das ist echt typisch für ihn. Hirn ausschalten sobald Bill in der Nähe ist.

„Hab ich gemerkt. Na, ist auch egal. Bist du dann fertig? Können wir los?“ Wahnsinn, zwei Feststellungen und zwei Fragen in vier Sätzen! Kein Wunder, dass Tom da nicht mitgekommen ist.

„Wohin?“, möchte er demgemäß reichlich deppert wissen, was Bill wiederum nur mit einem genervten Augenrollen kommentiert. Tse, nur nicht zu freundlich.

„Du kannst vielleicht Fragen stellen, aber echt!“, verständnislos und doch ein Fitzelchen belustigt schüttelt Bill kurzzeitig den Kopf, sodass es ihm einige Strähnen seines Ponys wild ins Gesicht peitscht. Zusammenhangslos denkt Tom dabei, dass das ja irgendwie lustig ausschaut, nur lässt ihm Bill nicht viel Zeit zum grübeln. „Wir wollten doch ins Möbelhaus. Klickt’s?“

Äh… nö, irgendwie nicht.

„Wir brauchen ’ne Kommode für den Flur, wo wir unseren ganzen Kleinkram reinpacken können. So was wie Schals und Mützen, so ’nen bisschen „Erste Hilfe Kram“ oder andere Sachen, die man lieber nicht der Weltöffentlichkeit präsentiert. Außerdem ist es immer praktisch Stauraum zu haben, sofern mal kurzfristig unerwarteter Besuch reinschneit und man ein paar Dinge verstecken muss.“

Stimmt, hundert Punkte für Bill und seine grandiose Idee. An chronischem Platzmangel leiden Tom plus Freund nämlich schon seit Bills Einzug. Oder besser: seit Bill sämtliche Schränke und Regale mit seinem persönlichen Gedöns besetzt hat. Da ist kein durch- bzw. reinkommen mehr, wenn man eine Tür aufmacht wird man von zigtausend Gegenständen erschlagen!

Nur fürs Protokoll: Tom übertreibt gerade maßlos, aber das interessiert ja keinen.

„Und wann wolltest du wo dafür hin?“, fragt Tom nun schon wesentlich aufgeklärter nach, da er seine ehrliche Beteiligung anderweitig nicht authentisch rüber bringen kann. Bill fängt, kaum dass Tom ausgesprochen hat, sogleich breit zu grinsen an.

„Na, jetzt irgendwann. Und gucken wollte ich in diesem neuen Laden, nicht weit von der Uni entfernt. Der hat kürzlich eröffnet und lockt mit ‚Super günstigen Angeboten mit Rabatt auf alles und jeden.‘, Was auch immer das heißen möchte.“ Nun wirklich verständnislos schüttelt Bill abermals seinen Kopf, was seine Frisur nochmals mehr ruiniert. Der wird sich darüber später wieder aufregen, Tom sieht’s schon kommen…

Irrelevant, seinem Herzbuben zufolge darf keine Zeit verschwendet werden. Bill spurtet letztlich nicht umsonst so unwesentlich Aufsehen erregend zum Wagen, um an der verschlossenen Autotür zu zerren und erst nach etlichen erfolglosen Versuchen zu realisieren, dass er den Karren als erstes aufschließen muss, damit er einsteigen kann. Gott, der führt sich wieder auf wie die hysterische Furie schlechthin. Aber hey, das ist verständlich! Die Kommode seiner Träume können schließlich jede Sekunde gekauft werden. Es ist folglich Eile geboten.

Also Tom, mach mal ein bisschen mehr Dampf!

* * * *

Danke schön fürs Lesen :-)

2 Kommentare

  1. fabulousworld said,

    Juni 16, 2009 um 11:23 pm

    Es gibt was neues. *strahlt*

    Ich hab gerade mal durch Langweile mich durch meine Favoritenliste geklickt und dachte mit, ich schau mal vorbei, ob es hier was neues gibt. Und siehe da: es gibt was neues.

    Und ich kann dir sogar stolz mitteilen, dass ich für dich gevotet habe. Wäre auch schlecht, weil immerhin sind wir ja verlobt [sind wir das noch?] und da kann ich ja schlecht für wen anders voten, oder?

    Ich fand den Ausschnitt toll. Irgendwie vermiss ich den tollpatschigen Tom, der gar nichts auf die Reihe bekommt. Ich denke, ich werd nochmal DRS lesen, immerhin hab ich im Moment nicht so viel zu tun.
    Ich schreib dir dann auch nochmal ein Kommi.

    Vielleicht magst du dich ja mal bei mir melden, wenn du Zeit und Lust hast, aber auch nur dann. ;).

    Allerliebste Grüße, fabulousworld alias deine Verlobte alias kleines-Schaf

    [Wow, ich hab viele Namen :D]

  2. Jen said,

    August 2, 2009 um 3:15 pm

    Liebes :D
    Da schaue ich mal durch Zufall vorbei und siehe da: es gibt was neues !
    Ich kann auch erhobenen Hauptes von mir behaupten, dass ich gevotet hab :D

    Arghs. Ich vermisse die ff echt. Die beiden sind einfach ZU kernig.
    Was machen egtl. deine Buchpläne? Gibts da schon genaueres? :)

    Jen aka unendlichkeit x33 (mittlerweile aber asphyxiates :D)


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