Morgenstund hat…

Einen wunderschönen guten Tag meine Lieben,

es hat ein bisschen gedauert, aaaaaber ich hab euch endlich einen neuen Ausschnitt mitgebracht… wie versprochen. :-)

Dieser hier stammt übrigens aus dem 11. Kapitel. Viel Spaß dabei…

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Der nächste Morgen beginnt genau so, wie ihn sich keiner wünscht: Als Montag. Nervtötendes Weckerklingeln, eisiges Wasser, kalter Kaffee, Zeitdruck und das schlimmste: Uni.

„Ich hasse die Uni! Warum zum Teufel bin ich nicht Mistmarshall auf irgendeinem Ponyhof geworden? Da müsste ich bloß Boxen knuddeln und Pferde misten… oder andersrum… Auf alle Fälle wäre es besser als den dummen Brockhaus zu ertragen! Verstehst du? Den Brockhaus! Der kann Mode nicht mal aussprechen und will mir was darüber beibringen.“ Erbost steht Bill vor dem Spiegel und erörtert Tom genauestens, wie grausam sein Leben ist – so wie jeden Montag. Als „Frühsport“ oder „Morgenröte“ bezeichnet Tom diese Tobsuchtsanfälle gern. Ersteres, weil Bill sich dabei mehr anstrengt als bei einem 1000 Meter Lauf. Letzteres, weil er indes immer puterrot im Gesicht wird. Momentan steht er halb geschminkt vor dem Spiegel und rupft in dem Versuch das zu retten, was Tom letzte Nacht verbockt hat, brutal in seinen Haaren rum. Einige Strähnen stehen nach wie vor wie kleine Pfeifenreiniger aus der schwarzen Mähne hervor, anderswo liegen die Haare glatt an, sehen perfekt aus.

Einige Zeit sieht Tom diesem Spektakel zu, dann ist seine Schmerzgrenze erreicht und er greift beherzt ein. Entschlossen fasst er Bill an den Handgelenken und zieht dessen Hände somit schroff aus dem malträtierten Haarberg, was sofort mit einem empörten „Hey!“ kommentiert wird.

„Was soll das? Wir sind schon viel zu spät dran und ich bin nicht mal annähernd fertig. Jede Sekunde ist wichtig, also lass mich gefälligst-“ Viel schneller als Bill reagieren kann lässt Tom seine Hände los und krallt sich stattdessen seine Schultern. Ohne den geringsten Kraftaufwand wirbelt er seinen Freund herum und drückt ihn Sekunden später grob gegen die Duschkabine. Körperlich ist er Bill einfach Meilen überlegen, man sieht es nicht, es ist aber so. Wenn er wollte könnte er Bill ständig drangsalieren, Provokationen würden reichen und Tom könnte ihn dem Erdboden gleich machen. Bewundernswert, dass er diesen Vorteil bis dato nie für sich genutzt hat.

„Au, du tust mir weh!“ Hoppala, vielleicht ist der Griff doch zu fest. Bill neigt zu bösen blauen Flecken, er muss sich bloß stoßen und prompt hat er ein riesen Hemmatom. Von Einsicht übermannt entspannt Tom seine Hand und streicht Bill entschuldigend die Arme rauf und runter. Ein verschmähtes Pardon. „Das kannst du dir sparen. Was sollte denn das?“, fährt ihn Bill plötzlich an und schlägt erbost gegen die starke Brust vor seiner Nase. „Willst du mich umbringen, oder was? Wenn ich jetzt ein T-Shirt anziehe denk doch jeder, ich werde misshandelt – was ja auch stimmt. Du hast doch einen an der Klatsche! Noch so ’ne Nummer und das Haus brennt, mein Lieber, ich lass mich nicht-“ Zum wiederholten Male unterbricht Tom ihn, zum wiederholten Male legt er Hand an – wesentlich umsichtiger als eben. Lediglich seine Handfläche verschließt Bills Mund, was dieser erbittert zur Kenntnis nimmt.

„Verzeih, Honigmond, ich hatte meine Kraft unterschätzt.“ Wie altklug er klingt, Bill verdreht genervt die Augen. „Mein einziger Wunsch war es deine Gedanken zu ändern. Aufregung tut dir nicht gut, ich hasse es dich so zu sehen.“ Er lässt seine Hand sinken und Bills Gesicht ist frei, er hat die Stirn gekräuselt und sein Mund ist gerötet und trotzdem lässt diese verschobene Grimasse sein Antlitz so gut aussehen, dass Tom innerlich seufzen muss.

„Meine Gedanken ändern“, gibt Bill unerwartet tonlos von sich und zieht eine Augenbraue hoch. Ein verachtendes Schnauben entflieht seinen Lippen, dann wird er brüsk: „Erstens nennt man so was heutzutage „ablenken“, und zweitens musst du mir dafür nicht die Arme brechen. Ein Wort hätte auch gereicht, oder ein Satz oder eine Geste. Du musst ja nicht gleich zupacken, ich hör dich schon, ich hab nämlich Ohren, weißt du?“ Lachhaft, als ob Tom das nicht wüsste. Allerdings geht er nicht darauf ein, vielmehr beugt er sich vor, ignoriert Bills Zurückweichen und folgt ihm schlichtweg solange, bis dessen versaute Haartracht abermals mit der Duschkabine kollidiert. Wenige Zentimeter trennen seinen Mund von dem Bills:

„Ficken.“ Ein Wort. „Auf der Stelle.“ Ein Satz. Verschmelzen, eine Geste

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Vielen Dank fürs Lesen :-)

Gerüchteküche

justin2-1So, dieses Blog muss sich ja nicht nur auf meine höchst kreativen literarischen Ergüsse (*hust*) beschränken, sondern kann sich auch mit Dingen befassen, die die ganze Welt bewegen. ^^ Unser Thema heute:

Die turbulente Liebe von Zac Efron und Vanessa Hudgens

Ich gebe zu, dass ich die Bravo vor allen Dingen eifrig lese, weil man hervorragend über sie herziehen kann. Alles ist immer total „EXLUSIV!!“ und vor allen Dingen natürlich voll „krass!“.  Außerdem vermittelt einem dieses herrliche Klatschblatt jede Woche eine neue Weltanschauung.

Woche Nummer 1: Zac Efron und Vanessa Hudgens sind ein glückliches Paar. Kuscheln, knutschen, Strampler kaufen?! Woche Nummer 2: Großer Krach, weil die böse Ashley Tisdale ihrer besten Freundin den Macker ausspannen will. Oh nein! Woche Nummer 3: Zac Efron ist und war schon immer schwul. Die arme Vanessa ist währenddessen übrigens total verzweifelt, weil sie ein Kind von ihm erwartet. Woche Nummer 4: Vanessa ist wild entschlossen, um ihren Zaci zukämpfen, aber der macht hemmungslos mit Megan Fox rum. Die Zeichen von Vani und Zaci stehen auf Trennung, die der Fans derweilen auf Sprung von der Teppichkante. Woche Nummer 5: Zac Efron und Vanessa Hudgens waren übrigens schon immer ein superglückliches Paar. Die zwei haben sich megamäßig lieb und die Bravo munkelt bereits über laut scheppernde Hochzeitsglocken. Und nicht zuletzt Woche Nummer 6: Es kriselt, weil Zac mortzmäßig eifersüchtig ist. Seine Vanessa macht sich für einen Film nackig. Ein Skandal! Außerdem zerkratzen die brandaktuellen Nacktfotos seiner Liebsten sein makelloses Image. Ashley gibt unterdessen zum Besten, dass Zac nie mehr als ein Bruder für sie war und im Übrigen hat der ekelhafte Kuss, den sie ihm zu Serienzwecken mal hat aufdrücken müssen, sie schwer traumatisiert.

Ich bin gespannt, was da noch auf uns zukommt. Muss sich Zac zwischen einer großen Karriere und seiner Jugendliebe entscheiden, weil letztere ersteres behindern würde? Entsinnt sich Ahsley doch eines besseren und posaunt laut in die Welt, dass sie Zac schon immer vergöttert hat? Oder schafft es Trey Cyrus doch noch, das Herz seiner Vani zu erobern? Langweilig wird es da sicher niemals. :-D

An dieser Stelle entschuldige ich mich kollektiv bei allen Bravo-Lesern sowie den Fans von Vanessa und/oder Zac. Ich mag die Bravo, wirklich. Von Zac Efron bin ich seit etwa 3 Monaten Fan, obwohl ich ihn nie leiden konnte (ist ne längere Geschichte), und Vanessa gehört ohne jede Diskussion an seine Seite. Das sehe ich sogar tatsächlich so. :-)

In der nächsten Gerüchteküche munkeln wir dann über Rob Pattinson und Kristen Steward, die aktuell ja ein brandheißes Thema sind. ;-)

Was macht eigentlich…

… Schleifchen-Tom Kaulitz?

Unser aller Lieblings-Tom (^^) war bis vor kurzem im Urlaub mit seinem Goldstück und freut sich nun, wieder in Word-Seiten eingebuchtet zu sein. Nach einem ordentlich Tritt meiner Muse in den Allerwertesten (mein Hintern, nicht Bill ^^) habe ich mich nun dazu aufgerafft, wieder fleißig in die Tasten zuhauen und die Story voran zutreiben. Und ich bin sehr froh, dass Schleifchen-Tom & -Bill auch nach Wochen der Schreibpause noch ganz die Alten zu sein scheinen – Kira, die bereits an „DRS“ maßgeblich beteiligt war, ist jedenfalls überaus zufrieden *puh*. :-D

Nicht nur sein ehemaliges reales Vorbild, sprich Tom Kaulitz in Persona, sondern auch unser Schleifen-Tom macht gerade bedeutende Veränderungen durch – allerdings sind diese von ihm weder beabsichtigt noch erwünscht. Ob ich wohl eine Hellseherin bin? In „Sex mit dem Ex“ musste Tom in einem vorgeschriebenen Kapitel nämlich bereits Dreadlocks lassen, als die Geschichte noch nicht mal von FF.de verschwunden war – was inzwischen schon fast ein Jahr her ist. Leider war dieses Kapitel bekanntlich niemals online, aber es ist nach wie vor ein bedeutender Bestandteil der aktuellen Handlung.

Vielleicht gibt es bald mal wieder einen kleinen Ausschnitt, mal sehen… ;-)

Sprachlos

brianjustin11-1Ich hab nicht mal mitbekommen, dass es jetzt einen Fanfiction Emmy gibt – aber seit ich eine Mail bekommen habe, in der mir verkündet wurde, dass meine Geschichte unter die Nominierten gewählt wurde, weiß ich es. Und liebe Leser, ich könnte darüber nicht glücklicher sein. Es gibt sooooooooo viele wundervolle Geschichten, und dass es dann ausgerechnet das Schleifchen in den Reigen der Auserwählten schafft, macht mich immer noch sprachlos.

Ich danke euch von ganzem Herzen für eure Unterstützung und freue mich wirklich riesig über diese Ehre! Vielen, vielen Dank an alle, die für das Schleifchen gevotet haben! *Knuuuutsch*

Unser liebes Schleifchen ist jetzt also in dem Bereich „Abgeschlossene Fanfictions – Realperson Allgemein“ in der Unterkategorie „Beste Romaze“ nominiert. Es wäre suuuuuuper toll, wenn ihr ganz viel für das Schleifchen voten würdet! Bitte, bitte, bitte gebt der roten Schleife eure Stimme und verleiht ihr somit einen Fanfiction Emmy!

Als kleinen Dank für euren Einsatz habe ich hier einen Ausschnitt aus dem 8. Kapitel von „Sex mit dem Ex“, der Fortsetzung von der roten Schleife. Viel Spaß dabei und noch mal vielen Dank! :-)

* * * *

„Boah, jetzt komm da raus! Ich sehe dich, also gib dir gar keine Mühe! Verdammt, ich kleb dir gleich eine, wenn du nicht sofort… – Ha! Hab ich dich endlich!“

Tse, Marek ist schon so ’ne Zwetschge! Es gibt mit Sicherheit keinen anderen Menschen auf der Welt, der so einen Affentanz aufführt, um einen dummen Schlüssel aus seiner Umhängetasche zu befördern. Nicht nur, dass er das Teil auf den Boden gepfeffert hat, damit er es besser durchforsten kann, nein, er muss zur Veranschaulichung auch noch lauthals fluchen. So ein Freak, ey. Und Tom steht daneben, mit der vollen Sicht auf das Spektakel, was zur Folge hat, dass es so aussieht als würde er zu Marek gehören. Voll peinlich, ohne Scheiß!

„Guck mich jetzt nicht so blöd an! Hättest mir ja auch mal helfen können.“

Arschloch! Was nimmt der sich eigentlich raus, Tom so anzupflaumen?! Das schreit nach Vergeltung und ja, Toms Rache wird furchtbar sein!

„Bäh bäh bäh, nöl hier nicht so rum, ja? Als ob das meine Aufgabe wäre!“ Däumchen hoch und Küsschen drauf, das hat ordentlich gesessen! Würde Tom es nicht besser wissen er könnte schwören Mareks Augen würden sich mit Tränen füllen. Nun gut, Einbildung ist für bekanntlich ja auch ’ne Bildung.

„Fein, du hast Recht. Dann kümmer’ dich halt um deinen eigenen Kram, wie deinen Freund, zum Beispiel! Der brüllt schon Ewigkeiten nach dir.“ Oy Vey, Marek scheint heute wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein. Er ist nicht sauer, sondern rasend und hält es nach dieser knallharten Erwiderung nicht mal für nötig auf Widersehen zu sagen. Stattdessen schmeißt er sich seine Tasche über die Schulter, schenkt Tom einen letzten tötenden Blick und ist anschließend durch die riesige Gebäudetür verschwunden. Penner.

„Tom! Hey, Tom! TOHOM!“ Ah, da ist ja Toms Liebster. Direkt hinter ihm ist der deutliche Klang seiner Stimme zu vernehmen, stetig lauter werdend und unaufhaltsam näher rückend. Klasse, wenigstens einer, der Tom gerne in seiner Nähe hat.

„Sag mal, bist du taub oder was? Ich hab dich gerufen.“, unerwartet nah steht Bill plötzlich hinter Tom und raunt ihm angenehm warm ins Ohr. So wirklich sinngemäß verstehen tut er seinen schwarzhaarigen Freund zwar nicht, aber das ist ja auch nicht wichtig.

„Was? Äh… ja, tut mir leid. Hab dich nicht gehört.“ Super, echt toll! Noch lahmer hätte Tom daraufhin gar nicht antworten können! Teufel noch eins, das ist echt typisch für ihn. Hirn ausschalten sobald Bill in der Nähe ist.

„Hab ich gemerkt. Na, ist auch egal. Bist du dann fertig? Können wir los?“ Wahnsinn, zwei Feststellungen und zwei Fragen in vier Sätzen! Kein Wunder, dass Tom da nicht mitgekommen ist.

„Wohin?“, möchte er demgemäß reichlich deppert wissen, was Bill wiederum nur mit einem genervten Augenrollen kommentiert. Tse, nur nicht zu freundlich.

„Du kannst vielleicht Fragen stellen, aber echt!“, verständnislos und doch ein Fitzelchen belustigt schüttelt Bill kurzzeitig den Kopf, sodass es ihm einige Strähnen seines Ponys wild ins Gesicht peitscht. Zusammenhangslos denkt Tom dabei, dass das ja irgendwie lustig ausschaut, nur lässt ihm Bill nicht viel Zeit zum grübeln. „Wir wollten doch ins Möbelhaus. Klickt’s?“

Äh… nö, irgendwie nicht.

„Wir brauchen ’ne Kommode für den Flur, wo wir unseren ganzen Kleinkram reinpacken können. So was wie Schals und Mützen, so ’nen bisschen „Erste Hilfe Kram“ oder andere Sachen, die man lieber nicht der Weltöffentlichkeit präsentiert. Außerdem ist es immer praktisch Stauraum zu haben, sofern mal kurzfristig unerwarteter Besuch reinschneit und man ein paar Dinge verstecken muss.“

Stimmt, hundert Punkte für Bill und seine grandiose Idee. An chronischem Platzmangel leiden Tom plus Freund nämlich schon seit Bills Einzug. Oder besser: seit Bill sämtliche Schränke und Regale mit seinem persönlichen Gedöns besetzt hat. Da ist kein durch- bzw. reinkommen mehr, wenn man eine Tür aufmacht wird man von zigtausend Gegenständen erschlagen!

Nur fürs Protokoll: Tom übertreibt gerade maßlos, aber das interessiert ja keinen.

„Und wann wolltest du wo dafür hin?“, fragt Tom nun schon wesentlich aufgeklärter nach, da er seine ehrliche Beteiligung anderweitig nicht authentisch rüber bringen kann. Bill fängt, kaum dass Tom ausgesprochen hat, sogleich breit zu grinsen an.

„Na, jetzt irgendwann. Und gucken wollte ich in diesem neuen Laden, nicht weit von der Uni entfernt. Der hat kürzlich eröffnet und lockt mit ‚Super günstigen Angeboten mit Rabatt auf alles und jeden.‘, Was auch immer das heißen möchte.“ Nun wirklich verständnislos schüttelt Bill abermals seinen Kopf, was seine Frisur nochmals mehr ruiniert. Der wird sich darüber später wieder aufregen, Tom sieht’s schon kommen…

Irrelevant, seinem Herzbuben zufolge darf keine Zeit verschwendet werden. Bill spurtet letztlich nicht umsonst so unwesentlich Aufsehen erregend zum Wagen, um an der verschlossenen Autotür zu zerren und erst nach etlichen erfolglosen Versuchen zu realisieren, dass er den Karren als erstes aufschließen muss, damit er einsteigen kann. Gott, der führt sich wieder auf wie die hysterische Furie schlechthin. Aber hey, das ist verständlich! Die Kommode seiner Träume können schließlich jede Sekunde gekauft werden. Es ist folglich Eile geboten.

Also Tom, mach mal ein bisschen mehr Dampf!

* * * *

Danke schön fürs Lesen :-)

Frohe Weihnachten

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes und gesegnetes Weihnachtsfest :-) Hier noch eine kleine Karte für euch, wer sie größer möchte einfach ne Mail schicken ^^

 

Vielen Dank an Kira, die die tollen Fotos gemacht und die Karte designt hat :-*

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