Nichts ist subjektiver als Attraktivität

Und Liebe. Das stellt sich für mich in letzte Zeit immer öfter heraus.

Was A für eine ansprechende Optik befindet, muss B noch lange nicht gefallen. Wenn jemand in den höchsten Tönen von sich schwärmt, einen selbst dann aber die große Ernüchterung trifft, wenn man dann mal ein Bild zu Gesicht bekommt, dann heißt das nicht, dass dieser Jemand an maßloser Selbstüberschätzung leidet. Es bedeutet einfach nur, dass man nicht den gleichen Geschmack hat. Klingt total simpel, trotzdem musste mir das in der letzten Zeit erstmal einleuchten.

Ähnlich ist es mit der Liebe. Das mag jetzt irgendwie doof rüber kommen, aber ich habe in der letzten Zeit so viele Liebesschwüre bzw. Angebote diverser Art via Internet bekommen wie noch nie.

Bisher kam ich mir immer ziemlich verarscht vor, wenn eine Internetbekanntschaft meinte, dass sie (bzw. er) mich liebt, weil ich dachte: „Der kennt mich doch gar nicht, wie kann der so was nur sagen?!“ Mir kam das immer so vor, als würde dieser Jemand total leichtfertig und unbedacht mit der Liebe umgehen. Aber nach einigen Überlegungen kam ich zu dem Schluss: Natürlich kennt er mich nicht, nicht wirklich jedenfalls – und natürlich ist es sehr gewagt, so eine Äußerung um Internet zu machen. Aber jeder definiert Liebe eben anders.

Für mich ist Liebe ein riesengroßes und zugleich auch gefährliches Gefühl, dass ich anderen nur mit allergrößtem Bedacht zuteil werden lasse. Liebe wird für mich nicht durch das Wort, sondern die Taten, die dahinter stehen, gekennzeichnet. Es ist viel wichtiger, jemandem zu zeigen, dass man ihn aufrichtig liebt, als es ihm nur um die Ohren zu hauen.

Aber wo wir schon dabei sind: Was ist aufrichtige Liebe überhaupt? Richtig, wieder ein absolut subjektives Gefühl, das jeder für sich anders interpretiert und wahrnimmt.

Ich kann diesen Liebesbeschwörern also nicht böse sein, sie können schließlich nichts für ihre Definition. Was man mit diesem Geständnis anfängt und wie viel Bedeutung man ihm beimisst, das bleibt allerdings zum Glück immer noch jedem selbst überlassen…

Ich bin platt

Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Der Grund dafür ist, dass ich heute ganz plötzlich und vollkommen unvorbereitet festgestellt habe, dass ich Bushido gut leiden kann. Das beziehe ich noch nicht mal auf seine Musik (ich mag eigentlich keinen Rap) sondern auf ihn als Menschen. Ich mag ihn einfach und hab keine Ahnung warum.

Das ist total merkwürdig, weil er mir bisher immer total egal war, nach dem Motto: „Das ist halt den Kerl, der rappt so vor sich hin und lässt hin und wieder einen mehr oder weniger dummen Spruch los“. Heute hab ich ihn im Fernsehen gesehen und – ich habe ehrlich keinen blassen Schimmer, woher es kam – es stürzte einfach wie eine Welle über mir ein. Mir ist vorher nie aufgefallen, was für schöne Augen er eigentlich hat. Ganz treu, warm und faszinierend dunkel.
Nur, um Missverständnisse zu vermeiden: Ich stehe jetzt nicht plötzlich auf ihn. Ich mag ihn einfach bloß, nichts weiter.

Jetzt also noch mal in Kurzform:

Ich mag Bushido. Punkt.

Ansonsten war heute ein – zwar wie immer anstrengender – aber doch friedlicher Tag. Die Überflutungssituation der Paddocks hat sich zwar nicht wirklich gebesser, aber die Pferde brauchen auch keinen Freischwimmer, um nach draußen zu können.

Jetzt habe ich noch einen Berg Arbeit zu erledigen und eigentlich gar keine Lust dazu. Einer Menge Leute bin ich noch eine schriftliche Antwort schuldig *möp*.
Ich hoffe dennoch, dass ich heute mal früher ins Bett kommen werde. Mein Schlafrythmus ist total durcheinander geraten und so konnte ich die vergangenen Wochen nicht vor etwa 3 Uhr morgens einschlafen. Den Tag interessiert das allerdings herzlich wenig und er fängt auch nicht nur wegen meiner Schlafstörungen später an. Dass meine Leistungsfähigkeit unter diesem Umstand stark gelitten hat kann man sich vorstellen und eigentlich kann ich mir genau das am wenigsten leisten.

Naja, dann also auf ins Vergnügen, ich sollte es endlich hinter mich bringen.

Liebe Grüße an euch alle!

Alles in allem…

… war es heute ein deutlich ruhigerer Tag als gestern. Arbeit gab es zwar wie immer nicht zu knapp, aber das ist ja nichts ungewöhnliches.

Zwar hat es heute nicht geregnet, an dem derzeitigen Überflutungszustand ändert das aber dennoch nicht. Wenigstens sind die Mädels heute auf den Paddock spaziert, ohne uns dabei platt zuwalzen, was defintiv schon mal eine deutliche Besserung gegenüber gestern ist.

Mein Fernseher geht übrigens auch wieder. Der nette Herr Fachmann wollte mir erst aufbinden, der Streik meines schicken Plasma-TVs würde mit einer falschen Programmierung zusammen hängen. Erst als ich dann gesagt habe, dass das gar nicht sein kann, weil alle Fernseher im Haus verrückt spielen und nicht nur dieses schmucke Teil, hat er dann nach anderen Ursachen gesucht.

Letztlich half dem betagten Experten all das Murren nichts, er musste raus aufs Dach klettern. Und siehe da, was soll ich euch sagen: Der Empfänger der Sattelitenschüssel wurde durch den Sturm wohl geschrottet. Also wurde kurzerhand ein neuer Empfänger eingebaut, der neben bei bemerkt die Kleinigkeit von 70 Euro kostet (für so ein Winzding, kaum zufassen), aber dafür haben die Mattscheiben des Hauses ihren Dienst wieder aufgenommen und auch die verschollenen Programme sind wieder aufgetaucht.

Liebe Grüße und euch allen eine erholsame Nacht :-)

Tagträume

Tagträume suchen von uns doch jeden mal heim, und mich letztens sogar mehrmals!

Nach einer viel zu kurzen Nacht von geschätzen 3 Stunden, die restlichen 3 habe ich mit dem Versuch verbracht einzuschlafen, wachte ich nämlich totmüde durch das penetrante Klingeln meines Weckers auf. Um 5:50 Uhr, Hilfe!

Galant wie eine trächtige Elefantenkuh quälte ich mich also aus meinem Bett, abslovierte euphorisch das morgendliche Badezimmerprogramm und schlurfte anschließend ins Wohnzimmer, um mich bei einem heißen Tässchen extrastarken Kaffes durch sämtliche Morgennachrichten des Fernsehprogramms zu wühlen.

Jupp, das war spannend. So spannend sogar, dass ich nach circa 30 Minuten einschlief und mich deswegen mit einer gehörigen Portion meines Kaffes einsaute. Wunderprächtig, dacht ich mir und durfte mich folglich noch einmal neu anziehen. Von den dabei auffallenden Brandwunden nahm ich vorläufig keine Notiz.

Um 7:15 Uhr machte ich mich ungewollt und einer 100 jährigen Moorleiche ähnelnd auf den Weg in die Schule, gefahren von meiner Mutter, so wie jeden Tag. Hach, was ein Service! Naja, jedenfalls bin ich dabei ebenfalls eingeschlafen und wachte nur geschätzte 5 Meter vor dem Ort der Lernerei wieder auf.

Dementsprechend verpeilt und noch müder als vor einer Stunde stapfte ich dennoch ins Klassenzimmer, haute meinen Kopf auf die Tischplatte und dämmerte abermals weg. Nur ein äußerst unangenehmer Schlag in die Rippen, ausgehend von meiner Sitznachbarin, holte mich da glücklicherweise in die Welt der Wachen zurück und so überstand ich mit Biegen und Brechen die ersten vier Stunden.

Die fünfte Stunde war dabei eine Freistunde, ganz toll, könnt ihr mir glauben! Besonders, wenn man kein Klassenzimmer hat und somit geschlagene 45 Minuten auf dem Gang rumstehen muss. Aber auch das hielt mich nicht davon ab, wieder ins Land der Tagträume zu entweichen, und so suchte ich mir eine schöne heiße Heitzung, gegen die ich mich lehnte und wegpennte.

Die äußerst verwirrten Blicke einiger Schüler nahm ich dabei nicht wahr, wozu auch? Immerhin konnte ich schlafen und die nicht, hehe!

Nach Schulschluss und kein Stück wacher als vorher machte ich mich dann auf den Weg in die Stadt zu meinem Friseur, wo bereits Mutter und Schwester warteten. Während ich also durch alle Mittel der Kunst verwöhnt wurde, wurden meine Augenlider schwerer und fielen schließlich ganz zu. Ergo war ich schon wieder eingeschnarcht!

Das bekam schließlich auch meine Friseurin mit und weckte mich vorsichtig und natürlich tierisch amüsiert. Super, ging es eigentlich noch peinlicher?

Mh, vielleicht. Denn rund zwei Stunden später, ich war inzwischen zu Hause angelangt, haute ich mich einfach auf den Wohnzimmerteppich und schlief dort schon wieder ein, bis mich meine Schwester weckte.

Sie schaute etwas peinlich berührt und nickte hinter sich, wo unsere Bekannten standen und mich verschlafenes Ding musterten wie eine Kuh mit sechs Beinen und dem Euter zwischen den Hörnern. Ihren Besuch hatte ich im wahrsten Sinne des Wortes verpennt, und so hielt ich es für besser mich zurückzuziehen.

In mein Zimmer und ins Bett wo ich, na ratet mal. Richtig, zum Xten Male dieses Tages einpennte und es dort zum Glück auch durfte.

Also, ich glaube so oft bin ich an einem Tag noch nie weggedöst aber an jenem besgaten Tage hatten sich die Tagträume wohl einfach einen, oder mehrere?, Späße mit mir erlaubt.

Und wie lautet die Moral der Geschicht´? Keine Ahnung, jedenfalls werde ich in Zukunft früher ins Bett gehen! :D

Hat schon mal jemand von euch versucht…

…bei einer Windgeschwindigkeit von geschätzten 200 km/h Stroh von einem Hof zufegen? Vermutlich nicht, auf so eine dumme Idee komme wohl auch nur ich *g*

Das Wetter ist jedenfalls, wie wahrscheinlich überall im Land, total beschissen. Es hört einfach nicht auf zu regnen und bei uns säuft alles ab. Die Pferde können nur ein paar Stunden raus auf die Paddocks und auch da heißt es „Land unter!“ *seufz*

Die Vierbeiner heute rauszubringen, ohne dabei umzukommen, war schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die wollen natürlich auch nicht raus in die Pampe und vergessen daher spontan ihre gute Erziehung, soll heißen: Sie rennen einen einfach mal ganz ungalant über den Haufen.

Aus diesem Grund und wegen zahlreicher weiterer Pannen kam heute auch erst um 17.00 Uhr nach Hause, um 11.00 war ich übrigens am Stall, ergo waren das ganze sechs Stunden durchgängig in diesem kalten Sauwetter.

Hoffentlich hat der Wettergott bald ein einsehen, sonst muss ich unsere wiehernde Truppe erst das Seepferdchen ablegen lassen, bevor ich sie raus auf die Paddocks bringen kann… *seufz*

Dieser dämliche Sturm, der uns derzeit hier um die Ohren pfeift, ist übrigens für noch weitere Missstände verantwortlich:

Irgendwie wurde durch das Gepuste der vergangenen Nacht unsere Sattelitenschüssel auf dem Dach beschädigt, was bedeutet: wir haben kein Sat.1, Pro7 und RTL mehr, von etlichen weiteren Sendern mal ganz abgesehen. Die Lieblingsnachrichten sowie zahlreiche Serien und Filme fallen somit erstmal flach, bis sich der werte Experte au dem Nachbarort auch mal de Berg zu uns hochgequält hat, um dieses bekloppte Ding von Sattelitenschüssel zu reparieren.

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